Dorfgemeinschaft-Stockhausen e.V.

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Das Stockhäuschen der Dorfgemeinschaft

Im Jahre 2009 hatte die Ortsgemeinde Windhagen, im Rahmen des „Dorferneuerungsprojektes“ des Landes Rheinland-Pfalz, alle zugehörigen Ortsteile der Gemeinde dazu eingeladen, sich an dem Projekt zu beteiligen. Die Dorfgemeinschaft-Stockhausen e.V. tagte bis zu diesem Tag in einer beengten Garage und sah in diesem Projekt die Möglichkeit, etwas an ihrer Situation zu ändern und der Gemeinde Windhagen ihren Vorschlag für den Bau eines neuen und größeren Dorfgemeinschaftshauses vorzulegen. Zusätzlich ergab sich, dass das angrenzende Grundstück aufgrund des Versterbens der Hausbesitzerin frei wurde. Dies bot den Stockhausenern die Möglichkeit darauf hinzuwirken, dass die Ortsgemeinde Windhagen als Eigentümerin der gesamten Fläche, dem Vorschlag zustimmen würde, ein neues Dorfgemeinschaftshaus an derjenigen Stelle zu errichten, wo das Domizil der verstorbenen alten Dame stand. Die genannte Garage, die vorher als Versammlungsraum diente, sollte als Lagerraum erhalten bleiben.

In einer von vier Arbeitsgruppen, unter Vorsitz von Hagen Roeder, wurde das Projekt "Dorfgemeinschaftshaus" entwickelt.
Dieses Projekt trug den Arbeitstitel "Errichtung einer ausreichend großen und witterungsunabhängigen Begegnungsstätte mit Sanitär- und Küchenbereich für das Gemeinschaftsleben".

Im Frühjahr 2010 wurde der zu Papier gebrachte Wunsch zwecks Finanzierung des Projektes, an die Ortsgemeinde Windhagen überreicht.
Das Vorhaben wurde vom Rat der Gemeinde befürwortet, allerdings unter der Bedingung, dass sich die Dorfgemeinschaft in Form umfangreicher Eigenleistung an den Ausbauarbeiten beteiligt. Zur Ausarbeitung von Details, einer Vereinbarung zwischen der Ortsgemeinde Windhagen und der Dorfgemeinschaft Stockhausen, wurde das Vorhaben zur Vorberatung an den Bauausschuss, wie den Jugend-, Kultur- und Umweltausschuss der Gemeinde, verwiesen. Im August 2010 hatten beide Ausschüsse ein gemeinsames Konzept für ein Gemeinschaftshaus in Stockhausen fertig gestellt und dem Rat der Gemeinde zur Annahme vorgelegt.
Dieser billigte das Projekt bis zur Finanziellen Obergrenze von 115.000 Euro. Diese Deckung bedingte dann, dass eine Vielzahl von handwerklichen Arbeiten von der DG-Stockhausen ausgeführt werden mussten, um das insgesamt wesentlich teurere Projekt im gewünschten Umfang zu realisieren.

Ende März 2011 startete die Umsetzung des Projektes, mit Abriss und Entsorgung des alten Gebäudes, durch eine im Ort ansässige Firma, die Bagger und LKW kostenfrei zur Verfügung stellte.



Im Mai 2011 ging es nach der formellen Erteilung der Baugenehmigung mit dem Aufbau des neuen Hauses los.
Durch die Windhagener Gemeindearbeiter wurde zunächst das Fundament in passender Größe hergestellt. Neben den Handwerkern der Herstellerfirma legten, unter Koordination von Hagen Roeder, auch zahlreiche Stockhausener beim Auf- und Ausbau kräftig Hand an.



So steuerten die Stockhausener mehr als 2.000 Arbeitsstunden bis zur Fertigstellung bei, denn das Gebäude wurde als Bausatz gekauft. Die Eigenleistung bestand aus Dämmen und anschließendemVerkleiden der Wände, Verlegen der elektrischen Leitungen und Anschlüsse, Fliesenarbeiten im Sanitärbereich, sowie einem Anstrich der Innen- und Aussenwände. Die Bauhöfe der OG-Windhagen und VG-Asbach unterstützten diese Arbeiten mehrfach. Durch die geleistete Eigenarbeit, konnte der von der Gemeinde gestellte Kostenrahmen, eingehalten werden.

Auf einer Fläche von 8m x 12m verfügt das Haus über einen freundlichen Versammlungsraum mit Tischen und Stühlen für 60 Personen, eine Küche mit Theke, über Toiletten und einen Hauswirtschaftsraum.
Beheizt wird das Gebäude mit einer modernen Brennwert-Gastherme.
Die Betriebskosten gehen zu Lasten der Dorfgemeinschaft-Stockhausen.

Im Mai 2012 war es geschafft. Der Vorstand der DG-Stockhausen konnte zur Einweihungsfeier am 05. Mai 2012 alt und jung begrüßen.
Die beiden Pfarrer Bernd Peters (ev. Kirchengemeinde) und Ulrich Olzem (kath. Kirchengemeinde) führten die Einsegnung des Gebäudes durch.
Im Anschluss hielt der Ortsbürgermeister Josef Rüddel die feierliche Ansprache und übergab den Schlüssel an den ersten Vorsitzenden der Dorfgemeinschaft, Günter Claus.